Überraschung gleich zu Beginn
Der erste Tag begann mit einer Aufgabe, die wohl niemand erwartet hatte: Als von einer „größeren Gruppe“ die Rede war, die Hilfe bräuchte, dachten alle zunächst an Menschen. Doch dann tauchte plötzlich eine Herde Schafe auf, die von A nach B gebracht werden sollte. Die Tiere mussten über die Straße geleitet werden – damit hatte wirklich niemand gerechnet. Genau diese unerwartete Herausforderung machte den Start so besonders. Gemeinsam meisterte die Gruppe die Aufgabe und stärkte sich danach bei einem Picknick, bevor es zurück ins Seminarhaus ging. Dort wurden die Zimmer bezogen und schon die nächste Etappe des Programms wartete.
Teamgeist in Aktion
Die folgenden Übungen stellten die Gruppe vor knifflige Aufgaben: Ein Spiel, bei dem gekippte Stühle gleichzeitig losgelassen und aufgefangen werden mussten, erforderte perfekte Abstimmung. Bei einer anderen Übung sollte eine Playmobilfigur hinter eine Linie platziert werden, ohne diese zu überschreiten. Ein scheinbar unmögliches Ziel, das nur durch Kommunikation und gemeinsame Strategien erreicht werden konnte.
Auch die Aufgabe „Problemlöser“ am nächsten Morgen zeigte, wie viel durch gute Zusammenarbeit möglich ist. Alle Teilnehmer mussten nacheinander durch ein rundes Band steigen. Zunächst dauerte es fast eine Minute, doch mit neuen Taktiken gelang der Durchgang später in unter 25 Sekunden. Anfangs hatte man den Eindruck, dass sich Grüppchen bilden würden, doch genau das Gegenteil war schließlich der Fall. Egal mit wem zusammengearbeitet wurde, es funktionierte bestens.
Beim „Menschlichen Schach“ war schließlich Köpfchen gefragt, um alle „Figuren“ auf die gegenüberliegende Seite zu bringen, ohne sich gegenseitig den Weg zu versperren. Und bei der Übung mit dem Golfball, der durch Rohrstücke ins Ziel geführt werden sollte, war Präzision und Geduld angesagt: fünf von sechs Bällen fanden ihren Weg ins Ziel. Jede dieser Aufgaben verdeutlichte, dass nur gemeinsames Handeln zum Erfolg führt.
Kreativität und Technik vereint
Ein besonderer Höhepunkt des Ausflugs war der Bau und die Vermarktung einer eigenen E-Seifenkiste beim „E-Box Racer“. Aus einem Hoverboard und einem Gestell entstand Schritt für Schritt ein fahrbares Gefährt. Die Gruppen mussten dabei nicht nur sägen, bohren und schrauben, sondern auch Material auf einem eigens eingerichteten Markt einkaufen und sich Gedanken über Design und Präsentation machen.
Die Aufgaben wurden bewusst gemischt verteilt: Einige übernahmen die Konstruktion, andere kümmerten sich um das äußere Erscheinungsbild oder erstellten ein Präsentationsplakat. So konnte jeder seine Stärken einbringen. Beim anschließenden Rennen zeigten die vier Teams, was in ihnen steckt. Die Fahrzeuge unterschieden sich zwar deutlich in Stabilität, Geschwindigkeit und Fahrbarkeit, doch am Ende konnten alle Gruppen stolz auf ihr Ergebnis sein.
Gemeinsamer Abend und viele Gespräche
Auch außerhalb der Übungen kam das Miteinander nicht zu kurz. Nach einem gemeinsamen Grillabend nutzten die Azubis den lauen Sommerabend auf der Terrasse des Seminarhauses, um ins Gespräch zu kommen, Geschichten auszutauschen und die neuen Kolleginnen und Kollegen in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Für viele war dies ein ebenso wertvoller Teil des Ausflugs wie die Teamaufgaben selbst. Denn genau hier entstanden die Kontakte und Gespräche, die das Ankommen im Unternehmen so viel angenehmer machen.
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