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Die nächste Hitzewelle ist da - DIE ENERGIE gibt Tipps zum Wassersparen

Im Landkreis Main-Spessart ist aktuell die Wasserentnahme aus Bächen und Flüssen bis Ende August untersagt (der Main ist von dieser Regelung ausgenommen). Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der niedrigen Wasserstände hat das Landratsamt diese Allgemeinverfügung erlassen.

Unterfranken gehört seit Jahren zu den trockensten Regionen Deutschlands. Rekordtemperaturen, Wochen ohne nennenswerten Regen, sinkende Grundwasserstände, Gewässer, die kaum noch Wasser führen – der Klimawandel ist längst in unserem Alltag angekommen. 

DIE ENERGIE kümmert sich um die technische Betriebsführung der Wasserversorgung in mehreren Gemeinden und sorgt dafür, dass zuverlässig Wasser aus dem Hahn fließt. Versorgungsengpässe beim Trinkwasser seien laut Jens Thiesmeyer, Wassermeister der ENERGIE, zwar nicht zu befürchten, dennoch gehe die Grundwasserneubildung spürbar zurück.

Aber jeder kann etwas tun, um Wasser zu sparen. Dafür braucht es keine großen Opfer, sondern lediglich einen bewussten Umgang. Wir haben die wirkungsvollsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Haushalt – Wasserverbraucher Nummer 1

Rund 130 Liter Trinkwasser verbraucht jeder von uns im Schnitt täglich – ein Großteil davon im Bad. Wer statt eines ausgiebigen Bades lieber duscht, spart auf einen Schlag bis zu 120 Liter. Und wer beim Zähneputzen, Rasieren oder Einschäumen den Hahn einfach zudreht, kommt schnell auf mehrere Liter weniger pro Tag – ohne es wirklich zu merken.

Auch Wasch- und Spülmaschine sollten immer nur vollbeladen laufen, denn ein halbvoller Waschgang verbraucht kaum weniger Wasser als ein voller. 

Im Garten: Regenwasser nutzen

Der Garten ist im Sommer ebenfalls ein großer Wasserverbraucher. Dabei lässt sich hier mit etwas Planung besonders viel einsparen. Gießen Sie in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend. In der Mittagshitze verdunstet ein Großteil des Wassers, bevor es die Wurzeln überhaupt erreicht. Pflanzen brauchen auch kein sauberes Trinkwasser, um zu gedeihen. Eine Regentonne leistet hier sehr gute Dienste. Das gesammelte Regenwasser kostet nichts, und Pflanzen mögen es oft sogar lieber als Leitungswasser. 

Pool befüllen? Auto waschen? Unnötigen Verbrauch vermeiden

Das Auto mit dem Gartenschlauch zu waschen, verbraucht schnell 200 Liter und mehr. Eine professionelle Waschanlage kommt mit einem Bruchteil davon aus, ist bequemer und gründlicher. Ähnliches gilt für Pools: Kleinere Swimmingpools liegen im Trend, sind sie doch kostengünstig und leicht aufzustellen. Wer dieser Tage aber auf das private Planschvergnügen verzichtet und lieber ins Schwimmbad geht, leistet einen enorm wichtigen Beitrag. Wird die Lage kritisch, kann das Befüllen von Pools bzw. das Bewässern des Gartens ohnehin untersagt werden. Doch schon jetzt sollten wir alle bewusst Wasser sparen, wo es nur möglich ist, damit es gar nicht erst zum Äußersten kommen muss… und das natürlich immer, nicht nur im Sommer!