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Ehrenamt, das verbindet: ENERGIE-Azubi Ben Gittel engagiert sich für den Fußballnachwuchs

Vereine bringen Menschen zusammen, schaffen Freizeitangebote und sind gerade für Kinder und Jugendliche wichtige Orte der Gemeinschaft. Möglich ist das vor allem durch Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Einer von ihnen ist Ben Gittel. Der Auszubildende der ENERGIE (3.Lehrjahr) unterstützt in seiner Freizeit den FSV Laudenbach und steht als Aushilfstrainer für die U9 auf dem Fußballplatz.

Vom Schiedsrichter zum Jugendtrainer

Mit dem FSV Laudenbach ist Ben Gittel schon lange verbunden. Gut 6 Jahre spielte er für den Verein bis 2022 Badminton. Im Oktober 2023 folgte der nächste Schritt ins Ehrenamt: Nach bestandener Sport- und Theorieprüfung wurde er als Schiedsrichter im regionalen Amateurfußball aktiv.

Als der FSV im Sommer 2026 Unterstützung für das Training der U9 suchte, meldete sich Gittel beim Vereinsvorstand. Seitdem unterstützt er den Haupttrainer und übernimmt in Himmelstadt Trainingseinheiten, wenn dieser verhindert ist. Seine Motivation dafür hat auch mit eigenen Erfahrungen zu tun. Als Gittel selbst im entsprechenden Alter war, gab es in seiner Umgebung kaum passende Fußballangebote für Kinder. Eine Jugendmannschaft zu finden, bedeutete häufig einen längeren Weg zum Training. „Daher hatte ich noch mehr Ansporn, den Kindern eine Möglichkeit zu bieten, ihrem Hobby nachzugehen“, erklärt Gittel. 

Mehr als Tore und Technik

Beim Training geht es deshalb nicht allein darum, Pässe, Torschüsse und andere fußballerische Grundlagen zu üben. Gittel möchte den Jungen und Mädchen auch Werte wie Respekt, Fairness, Teamgeist und Zusammenhalt vermitteln. Der Spaß am Spiel soll dabei stets im Mittelpunkt stehen.

Besonders gerne beobachtet er, wie sich die Kinder und die Mannschaft entwickeln. „Der Spaß am Fußball und das Leuchten in den Augen, wenn ein Tor erzielt wird“, nennt Gittel als einen der Momente, die ihm besonders viel Freude bereiten. Aber auch zu erleben, wie sich die Kinder zurückkämpfen, wenn es einmal nicht so gut läuft, gehört für ihn dazu. Gleichzeitig entstehen auf dem Trainingsplatz viele persönliche Gespräche. Die Kinder erzählen, was sie beschäftigt oder was ihnen am Fußball am meisten gefällt.

Für Gittel ist das Ehrenamt deshalb keine zusätzliche Belastung neben Ausbildung und Privatleben. Die Zeit auf dem Fußballplatz empfindet er vielmehr als Ausgleich. Und er kann sich gut vorstellen, dass auch andere Gefallen an einer solchen Aufgabe finden: Vereine seien für jede Unterstützung dankbar – auch dann, wenn jemand nur einen Teil seiner freien Zeit einbringen kann.

Vereine brauchen Menschen, die mitmachen

Gerade für Kinder und Jugendliche haben Vereine aus Gittels Sicht eine wichtige Funktion. Hier entstehen erste soziale Kontakte und Freundschaften, die Kinder erleben Gemeinschaft und finden neben Schule und Familie einen weiteren Ort, an dem sie dazugehören. Gleichzeitig wird es für Vereine zunehmend schwieriger, Menschen zu finden, die bereit sind, nach der Arbeit ehrenamtlich Verantwortung zu übernehmen. Umso wichtiger sind diejenigen, die ihre Zeit investieren und damit Angebote wie den Jugendfußball überhaupt erst möglich machen.

Engagement für die Region

Auch bei der ENERGIE engagieren sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit in Vereinen und leisten damit einen Beitrag zum Vereinsleben in der Region. Dieses Engagement unterstützt DIE ENERGIE auch über das eigene Unternehmen hinaus: Regionale Vereine begleitet sie unter anderem durch Sponsoring und als Ansprechpartner rund um die Strom- und Erdgasversorgung.

Mit dem FSV Laudenbach besteht ebenfalls eine solche Verbindung. Neben einer Bandenwerbung unterstützte die ENERGIE im vergangenen Jahr bereits die jüngsten Fußballer des Vereins mit einem neuen Trikotsatz.

Das Engagement von Ben Gittel zeigt dabei, worauf es im Vereinsleben letztlich besonders ankommt: Menschen, die bereit sind, ihre Zeit einzubringen – damit andere gemeinsam ihrem Hobby nachgehen können.