Verantwortung für Klima- und Umweltschutz
Als regional verwurzeltes Energieunternehmen aus Karlstadt geht DIE ENERGIE einen konsequenten Schritt in Richtung Zukunft: Zum ersten Mal wurde das Unternehmen erfolgreich nach EMAS validiert und bekennt sich damit offiziell zu den höchsten Maßstäben im europäischen Umweltmanagement.
Was ist das Besondere an EMAS?
Jedes Produkt, jede Dienstleistung benötigt Energie und Ressourcen. Unternehmen, die diese gezielt einsetzen, kontrollieren und ihre Umweltauswirkungen aktiv minimieren, leisten einen messbaren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Genau hier setzt das Eco-Management and Audit Scheme, kurz EMAS, an – das weltweit anspruchsvollste System für betriebliches Umweltmanagement.
Organisationen, die die hohen Anforderungen der europäischen EMAS-Verordnung erfüllen, erhalten das begehrte EMAS-Logo. Es ist ein Zeichen dafür, dass Wirtschaft und Umweltschutz bei ihnen Hand in Hand gehen. Im Gegensatz zu anderen Umweltmanagementsystemen verlangt EMAS eine jährliche, öffentliche Berichterstattung und damit ein hohes Maß an Transparenz.
Was wurde alles überprüft?
Der Weg zur Validierung ist sehr umfangreich: Im Rahmen der sogenannten ersten Umweltprüfung wurde die Ausgangssituation des Unternehmens umfassend analysiert. Begehungen, Befragungen von Fach- und Führungskräften sowie eine systematische Untersuchung aller umweltbezogenen Themen und Aspekte bildeten die Grundlage. Diese Ergebnisse flossen dann in den Aufbau des Umweltmanagementsystems ein. Dabei wurden alle Tätigkeiten der ENERGIE auf ihre Umweltauswirkungen untersucht – sowohl jene, die das Unternehmen direkt beeinflussen kann, aber auch solche, auf die es nur indirekt Einfluss nimmt, darunter Lieferketten oder Kundenverhalten.
Um Fortschritte messbar zu machen, wurden rückwirkend bis zum Jahr 2022 die Energie- und Ressourcenverbräuche, das Abfallaufkommen sowie die Treibhausgasemissionen ermittelt.
Neu gegründetes Umweltteam
Ein funktionierendes Umweltmanagementsystem lebt von den Menschen, die es tragen. Bei der ENERGIE übernimmt das neu gegründete Umweltteam diese operative Rolle: Es entwickelt das Umweltprogramm mit konkreten Zielen und Maßnahmen, wertet Kennzahlen aus und sorgt dafür, dass Umweltthemen im gesamten Unternehmen präsent bleiben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden aktiv einbezogen – denn kontinuierliche Verbesserung ist eine Gemeinschaftsaufgabe.
Jährliches Umweltprogramm
Strategische Entscheidungen trifft der Umweltlenkungsausschuss: Er definiert die Umweltleitlinien und verabschiedet das jährliche Umweltprogramm. Die treibende Kraft im Hintergrund ist dabei Tamara Finger, Umweltmanagementbeauftragte und Nachhaltigkeitsmanagerin der ENERGIE. Sie verantwortet die Einführung und Pflege des Managementsystems, koordiniert Betriebsprüfungen und Verbesserungsmaßnahmen und ist zentrale Ansprechpartnerin zwischen Team und Unternehmensleitung.
Auf Basis der identifizierten Umweltaspekte sowie einer umfassenden Chancen- und Risikoanalyse hat die ENERGIE ein Umweltprogramm mit messbaren Zielen erarbeitet. Das Ziel: ökologische Verantwortung und wirtschaftliches Handeln in Einklang bringen und so einen aktiven Beitrag zur Energiewende und zum Umweltschutz leisten. Das Programm wird regelmäßig bewertet und jährlich fortgeschrieben. Denn EMAS ist kein einmaliger Meilenstein, sondern ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess.
Energiewende aktiv gestalten
„Als regionaler Energieversorger fühlen wir uns dazu aufgerufen, durch Eigeninitiative und eigene Investitionen die Energiewende vor Ort aktiv mitzugestalten. Der systematische Ansatz des Umweltmanagementsystems ist dabei eine wichtige Grundlage, um den Umweltschutz in unseren betrieblichen Prozessen sinnvoll zu verankern“, so Tamara Finger.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Beteiligung an entsprechenden Projekten war und ist der richtige Weg, gerade angesichts der Herausforderungen auf den Energiemärkten. Die EMAS-Validierung ist dabei kein Abschluss, sondern ein klares Signal: DIE ENERGIE stellt Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz ganz oben auf ihre Agenda und handelt danach.
Jedes Jahr werden neue Umweltziele gesetzt, um noch ressourcenschonender und energieeffizienter zu wirtschaften. EMAS gibt dabei die konsequente Richtung vor.


